Warframe

Warframe Public Beta

Koop-Shooter in düsterer Science-Fiction-Umgebung

Warframe bringt einen kostenlosen Shooter in eine düstere Science-Fiction-Welt. Zusammen mit bis zu drei weiteren menschlichen Spielern bekämpft man Aliens auf Raumschiffen und Raumstationen. Dem Test liegt die öffentliche Beta-Version von Warframe zugrunde. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • gute Grafik und Musik
  • gelungene Animationen
  • guter Koop-Modus

Nachteile

  • optisch sehr ähnliche Maps
  • wenig abwechslungsreiche Missionen

Gut
7

Warframe bringt einen kostenlosen Shooter in eine düstere Science-Fiction-Welt. Zusammen mit bis zu drei weiteren menschlichen Spielern bekämpft man Aliens auf Raumschiffen und Raumstationen. Dem Test liegt die öffentliche Beta-Version von Warframe zugrunde.

Feinde mit Stil bekämpfen

Nachdem sich der Spieler von Warframe in einem Tutorial gegen einige leichte Gegner behauptet hat, wählt man seine Figur. Für die Beta-Version von Warframe stehen Excalibur, Loki und Mag zur Verfügung. Im fertigen Spiel kann man aus zwölf verschiedenen Warframes wählen.

Die Figur hat Auswirkungen auf das Aussehen, Fertigkeiten und den Kampfstil. Alle Charaktere verstehen sich auf den Umgang mit Sturmgewehr und Pistolen. Darüber hinaus können sie spezielle Fähigkeiten einsetzen und trainieren.

Einige Charaktere sind auf den Nahkampf spezialisiert und zerstückeln mit dem Schwert Feinde. Andere Helden verwirren Gegner mit Ködern oder sind auf Kräfte wie Schleudern spezialisiert, die an Telekinese erinnern.

Missionen wählt man über eine Sternenkarte. Mit zunehmender Erfahrung schaltet man weitere Sterne und neue Aufgaben frei. Ein Matchmaker sucht nach bis zu drei weiteren Spielpartnern. Wird er nicht fündig, zieht man allein in die Schlacht oder lädt Freunde zu privaten Partien ein.

Man spielt in Warframe stets gemeinsam in kooperativen Missionen gegen computergesteuerte Gegner. Die Aufgaben gleichen sich: Man muss Personen retten oder Reaktorkerne zerstören und stets dem von feindlichen Aliens gespickten Ort entkommen.

Im Anschluss an eine Mission erhält man Erfahrungspunkte für die eingesetzten Waffen und Fertigkeiten. Zusammen mit dem nötigen Kleingeld kann man Mods kaufen und stärker werden. Reicht die gesammelte Spielwährung nicht aus, hilft man auf Wunsch mit echtem Geld nach.

Gewitzte Feinde und geschmeidige Steuerung

Seiner Spielfigur schaut man wie in Mass Effect über die Schulter. Mit der Maus richtet man die Kamera ebenso geschmeidig wie exakt aus. Das Zielen und Feuern geht gut von der Hand.

Feinde verhalten sich recht klug, weichen Treffern aus und ziehen sich bei Beschuss in sichere Umgebung zurück. Im Gegensatz zu Mass Effect 3 oder Defiance flankieren sie den Spieler allerdings nicht und verhalten sich recht vorhersehbar.

Mauern und Pfeiler kann man nur bedingt zur Deckung nutzen, da Schüsse trotz freier Sicht auf den Gegner oft an Kanten hängen bleiben.

Ein Schild wehrt leichte Treffer ab, ehe die Figur Schaden nimmt und heilende Power-Ups benötigt. Muss die Spielfigur zuviel einstecken, geht sie zu Boden und Teamkollegen sollten zur Rettung eilen. Andernfalls stirbt der Held oder muss sich selbst wiederbeleben. Die Zahl der Wiederbelebungen ist täglich begrenzt. Ohne Rettung und Wiederbelebung ist die Mission gescheitert.

Flüssiges Spiel und farbenfrohe Akzente

Warframe spielt sich auch bei vielen Mitspielern und Gegnern auf dem Bildschirm selbst bei hoher Auflösung flüssig. Störende Lags konnten wir im Test nicht beobachten. Dabei zeichnet sich Warframe durch gelungene Animationen und hinreichend gut aufgelöste Spielfiguren auf. Die Bewegungen wirken allenfalls im Lauf etwas träge.

Weniger Abwechslung entfalten die düsteren Karten. Obwohl man sich durch verschiedene Orte wie Raumstationen oder Raumschiffe bewegt, ähnelt sich die Umgebung stets. Allein Beleuchtung wechselt ihre Farbe. Mit kräftig leuchtenden Konturen zeichnen sich die Charaktere mitunter von den düsteren Fluren ab und erinnern mit etwas Fantasie an den Science-Fiction-Klassiker Tron.

Die Musik ist gelungen und passt gut zu Warframe.

Fazit: Gelungener Online-Shooter mit zu wenig Abwechslung

Warframe macht Spaß. Gute Grafik, flüssiges Gameplay und gute kooperative Kämpfe sorgen für beste Unterhaltung - sofern man Mitspieler findet. Und solange man sich mit den immer gleichen Missionen mit den sehr ähnlichen Feinden zufrieden gibt.

Regelmäßige Updates und frische Inhalte sollen die fertige Version von Warframe zu einem anhaltenden Shooter-Spaß machen. Bis dahin bietet das Spiel auf jeden Fall gelungene Kurzweil und ist allemal einen Blick wert.

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— Nutzer-Kommentare — zu Warframe

  • Obibraun

    von Obibraun

    "perfect"

    spiele es seit einem jahr und es ist immernoch mein lieblings spiel . Mehr.

    Getestet am 10. März 2015